Springprüfungen

Springprüfungen

Bei einer Springprüfung wird das Überwinden eines Pacours auf einem Reitturnier verlangt. Dabei kommt es je nach Art der Springprüfung auf den Stil des Reiters oder des Pferdes beim Überwinden der Hindernisse an, oder auf das fehlerfreie und schnelle absolvieren des Pacours. Bei einer Stilspringprüfung wird ausschließlich der Reitstil des Reiters beurteilt. Dieser Sollte möglichst einen guten leichten Sitz vorweisen und in einem angemessenen Tempo durch den Springpacours reiten. Dies wird von Richtern mit Noten zwischen 0 und 10 bewertet. Bei einer Pringpferdeprüfung wird ausschließlich das junge Springpferd am Sprung bewertet. Dabei müssen Richter wiederum Noten zwischen 0 und 10 verteilen. Bewertet wird die Springmanier des jungen Springpferdes. Bei einer Springprüfung nach Fehler und Zeit muss der Reiter sein Pferd durch einen Pacours manövrieren. Dabei ist es wichtig, dass er möglichst ohne Springfehler und in einer schnellen Zeit ins Ziel kommt. Denn der Reiter ohne Springfehler und mit der besten Zeit gewinnt.

FN Aufgabenheft Reiten 2012: Der neue Standardparcours L2

Pferde und Reiter müssen nun die neuen Springparcours der Klasse L absolvieren

Ab dem 1. Januar 2012 gelten neue Anforderungen und Kriterien im Turniersport. Auch die Springreiter sind von den Neuerungen im Aufgabenheft betroffen: Im Allgemeinen wird im Springreiten in Zukunft mehr Wert auf die Rittigkeit des Pferdes gelegt. Außerdem werden die Richter nun vermehrt auf die korrekte Hilfengebung der Springreiter achten. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen einen Springparcours der Klasse L – den Standardparcours L2. Das neue Aufgabenheft schreibt bei diesem Springparcours in einer 20x60m Reitbahn das Überwinden von drei Hochweitsprüngen vor. Das Besondere daran ist, dass einer dieser Hochweitsprünge in Form einer Triplebarre aufgebaut werden muss. Durch die neuen Standardparcours im Turniersport möchte der Pferdesportverband das stilistische Springreiten fördern.