Springen

Springen

Das Springreiten ist eine weitere Disziplin im Pferdesport. Beim Springreiten müssen Pferd und Reiter einen Parcours bewältigen, der aus mehreren Hindernissen besteht, welche in einer bestimmten Reihenfolge zu überwinden sind. Bei den Sprüngen unterscheidet man zwischen Steilsprung, Oxer, Kombination, Distanz, Trippelbarre und Wassergraben. Eine Springausbildung gehört zu jeder Grundausbildung eines Pferdes dazu. Dies erkennt man heutzutage beispielsweise an den Dressurprüfungen, die einen Gehorsamssprung beinhalten. Zu einer Springausbildung gehören Stangenarbeit, Cavalettiarbeit, Trabsprünge, Freisprünge und Gymnastikreihen. Dabei werden Rhythmus und Koordination geschult. Über dem Sprung soll sich der Rücken des Pferdes aufwölben, damit es den Sprung rund und in einem guten Fluss überwinden kann. Gymnastikreihen sind neben dem Springreiten ein toller Ausgleich für alle Pferde. Diese Arbeit fördert die Taktreinheit und verringert das Risiko von Rückenproblemen.

Die Springausrüstung für das Pferd

Gamaschen, Sprungglocken, Martingal, Stollengurt & Co.

Nicht nur der Reiter, auch das Pferd benötigt für die einzelnen Disziplinen die entsprechende Ausrüstung. Gemeinsam mit REITTV-Teamreiterin Antonia zeigen wir, was zur Ausrüstung des Springpferdes dazugehört. Hat man ein Pferd, dessen Hinterhand im Galopp sehr weit nach vorne greift, ist es ratsam auch auf Sprungglocken zurückgreifen. Diese verhindern, dass das Pferd sich selbst ein Vordereisen abziehen kann und schützt vor schmerzhaften Ballentritten. Wer regelmäßig springt und auch die Teilnahme an Turnieren plant, benötigt zum korrekten Ausüben der Disziplin ebenfalls einen passenden Sattel. Ab einer Höhe im A- Und L-Springen, kann auch ein Vielseitigkeitssattel mit dem Schwerpunkt Springen, dem Pferd nicht mehr den nötigen Freiraum verschaffen, den es benötigt um sich über den Sprung entfalten zu können. Zudem kommt auch der Reiter nur in einem Springsattel in die korrekte Position, um sein Pferd im Bewegungsablauf über dem Sprung nicht zu stören. Der Vorteil des Martingals ist, dass es nur zum Einsatz kommt, wenn das Pferd sich den Hilfen entziehen will. Ist das Pferd korrekt in der Anlehnung, wird ihn das Martingal nicht weiter stören, wenn es in einer korrekten Länge verschnallt ist. Mit der richtigen Ausrüstung kann das Springtraining beginnen.