Basiswissen

Basiswissen

Reiten ist die Fortbewegung des Menschen auf einem Pferd in verschiedenen Gangarten. Die Grundgangarten des Pferdes sind Schritt, Trab und Galopp. Um ein Pferd in Bewegung zu setzten muss man es anreiten. Unter dem Wort Anreiten versteht man zunächst den Übergang vom Stehen zur Bewegung, aber dann auch von einer kürzeren zu einer stärkeren Gangart, wie z.B. dem Trab oder dem Galopp. Um ein Pferd zu reiten, also es dazu zu bringen, sich in der von einem selber gewünschten Gangart zu bewegen ist die Hilfengebung ausschlaggebend. Unter einer Hilfengebung versteht man das Arbeiten mit Schenkeldruck und das Arbeiten mit dem Zügel. Der Schenkeldruck signalisiert dem Pferd die Gangart. Mit dem Zügel lenkt man das Pferd. Dies ist zunächst die Basis des Reitens. Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Hilfengebungen, Gangarten und Übungen, die man mit seinem Pferd ausüben kann.

Reiten leicht gemacht: Wege in die Dehnungshaltung

Die richtige Dehnung erarbeiten

Regina Johannsen ist klassische Ausbilderin auf der Reitanlage van Gunst in Rosengarten-Emsen bei Hamburg. Im Film erläutert sie die Wichtigkeit der Dehnungshaltung des Pferdes bei der Arbeit unter dem Sattel, die durch lösende Übungen erritten werden kann. Diese Körperhaltung schont den Pferderücken und veranlasst das Tier die Hinterhand stärker zu aktivieren, seinen Hals vertrauensvoll zu senken und seinen Rücken aufzuwölben, so dass der Vierbeiner das Reitergewicht ohne Probleme tragen kann. Vielen Pferden fällt es durch Gebäudemängel oder negative Erfahrungen schwer, den Weg in die Dehnungshaltung zu finden. Regina Johannsen erklärt einige lösende Übungen, die einem eventuellen Gebäudemängel entgegenwirken und dazu beitragen können, dass ihr Pferd mehr Last mit der Hinterhand aufnimmt.