
Haflinger
Der Haflinger findet seinen Ursprung in Südtirol und wird heutzutage hauptsächlich in Bayern, Südtirol und Österreich gezüchtet. Die beliebte Pferderasse ist mittlerweile weltweit verbreitet und wird sowohl im Sport, als auch im Freizeitbereich eingesetzt. Zum Einsatz in der Landwirtschaft, als Saumpferd oder als Zugpferd ist das gutmütige Tier ebenso geeignet. Die Fellfarbe der Pferderasse ist vergleichbar mit einem hellen Fuchs. Bauch- und Beininnenseite setzen sich von der Fellfarbe allerdings in einem helleren Ton ab. Den edlen Kopf, welcher durch die großen Augen und Nüstern besonders auffallend ist, ziert oft ein sogenanntes Mehlmaul. Das Zuchtziel dieser Pferderasse ist ein bemuskelter, aber schlanker Hals, welcher keinen Unterhalt aufweist. Eine kräftige Lendenpartie und ein langer Rücken, starke Beine und harte Hufe ermöglichten es ihnen auf Hochalmen als Gebirgspferde umher zu ziehen. In Deutschland gibt es heute etwa 4.450 reinblütige Haflinger-Zuchtstuten sowie 2.260 Edelbluthaflinger-Zuchtstuten. Seit 2008 werden deutsche Haflinger in reinblütige Haflinger und Edelbluthaflinger aufgeteilt, wobei der Edelbluthaflinger immer öfter auch im Turniersport eingesetzt wird.
Haflinger-Pferde im Portrait: Die Allround-Pferderasse
Die Pferderasse der Haflinger ist besonders bei Freizeitreitern sehr beliebt
Auf dem Kiefferhof im oberbergischen Ruppichteroth werden seit 1979 Haflingerpferde gezüchtet. REITTV Das Pferde- und Reitsportmagazin hat das idyllische Gestüt besucht und die dort lebenden Haflinger und das liebevolle Gemüt dieser Pferderasse kennengelernt. Charakteristisch für Haflinger ist die weiße Mähne, der weiße Schweif und die Fuchsfarbe. Der Zuchtrichter Carsten Riemer verrät außerdem, dass die Körpergröße der beliebten Freizeitpferde sich sehr gut eignet, um sowohl von Kindern, als auch von Erwachsenen geritten zu werden. Früher war das Einsatzgebiet von Haflingerpferden meist auf eine landwirtschaftliche Nutzung beschränkt. Doch durch eine langjährige Züchtung, sieht man die Pferde auch immer häufiger in den Disziplinen der Dressur oder des Springreitens.
