Pferdekörper

Pferdekörper

Da das Pferd von jeher ein Fluchttier und Lauftier ist, ist sein Körperbau vor allem auf die Schnelligkeit ausgelegt. Die leichten Beine verfügen über wenig Muskeln und leichte Knochen in den unteren Gliedmaßen. Trotz der vielen Pferderassen ist der Körperbau bei fast allen Pferden gleich. Der lange Kopf verhindert Verletzungen an den Augen durch lange Grashalme. Durch die hoch und seitlich sitzenden Augen haben diese Tiere eine gute Rundumsicht. Die großen Nüstern sind neben den stark beweglichen Ohren eine weitere besondere Körpereigenschaft. Der lange Hals bietet ihnen die Möglichkeit, neben dem am Boden wachsenden Gras, welches sie mit ihren guten Zähnen leicht abreißen können, auch an die an Bäumen wachsenden Blätter heran zu kommen. Mähne und Schweif dienen zum Schutz vor Fliegen und Insekten und das Fell passt sich zu jeder Jahreszeit immer wieder neu an. Die Geschlechtsteile sind zwischen den Hinterbeinen gut geschützt und im Brustkorb haben Herz und Lunge ausreichend Platz.

Der Huf eines Pferdes: So ist der Pferdehuf aufgebaut

Der Pferdehuf und seine Funktionsweise

Der Pferdehuf ist ein komplexes Horngebilde, auf dem das Pferd läuft. Der Huf eines Pferdes setzt sich aus verschiedenen Komponenten wie Hufbein, Strahlbein und Kronbein zusammen. Im Inneren des Hufes sorgt ein Hufmechanismus für die Schonung der Gelenke und des Sehnenapparates. Durch entsprechende Hufpflege, kann das Hufhorn geschmeidig gehalten werden, so dass die Strukturen sich ausdehnen und zusammenziehen können. Damit der Huf gesund bleibt und der, für die Stoßdämpfung wichtige Hufmechanismus einwandfrei arbeiten kann, sollte die Hufpflege mit viel Engagement betrieben werden. In vielen Fällen wird der Hufschmied dem Pferdebesitzer einen Beschlag mit Hufeisen empfehlen. Hufeisen helfen dabei, den Huf eines Pferdes in der korrekten Form, sowie in optimaler Stellung zu halten.