Freizeitreiten

Freizeitreiten

Diejenigen, die gerne reiten ohne an Turnieren teilzunehmen, nennt man Freizeitreiter. Das Freizeitreiten ist ein Sammelbegriff für das Reiten in freier Natur. Der Gegenpol hierzu ist das Springreiten und auch das Dressurreiten. Das Freizeitreiten vereinigt unterschiedliche Reitweisen. Hierbei kommen starke Einflüsse aus dem Westernreiten, aus der Islandpferdereiterei, der iberischen Reitweise und aus dem Leichten Reiten zusammen. Diese Reitweisen werden eher spielerisch angewandt, als dass sie in Reinkultur angewendet werden. Die Freizeitpferde werden in der Regel im Gelände geritten und haben höchst unterschiedliche Ausbildungsstände, genau wie ihre Reiter. Die Haltung der Freizeitpferde ist in der Regel sehr artgerecht, mit viel Auslaufmöglichkeiten und täglicher Bewegung im Gelände. Freizeitreiten ist in der Regel etwas für Anfänger. Aber auch viele gut ausgebildete Reiter beschränken ihre reiterlichen Aktivitäten auf das Freizeitreiten. Hierzu ist es nicht nötig, höhere Kenntnisse der Dressur- oder Springreitkunst zu besitzen. Viele Reiterhöfe bieten Geländeritte für absolute Neueinsteiger frei nach dem Motto „Rauf auf den Sattel und los geht’s“ an. Mit gut ausgebildeten Geländepferden ist ein solcher „Crashkurs“ im Geländereiten möglich. Einen wichtigen Stellenwert beim Freizeitreiten haben die Bodenarbeit, sowie die reine Beschäftigung mit dem Pferd. Im Gegensatz zum Turnier- oder Berufsreiten geht es bei der Freizeitreiterei um das reine Vergnügen.

Nicole Uphoff-Selke auf der Equitana 2013

Ein Livetraining mit der ehemaligen Olympiasiegerin

Auf der Equitana 2013 gab die vierfache Olympia-Goldmedaillen-Gewinnerin Nicole Uphoff-Selke ein Livetraining. Gemeinsam mit Equiva unterstützt die Duisburgerin talentierte Nachwuchsreiter in der Dressur. Trotz Erfahrung mit großen Hallen und vielen Zuschauern, war Uphoff-Selke nervls vor ihrem Auftritt in der Showhalle. Im Anschluss an das Training, gab es Interviews und ein Meet-and-Greet mit der früheren Dressurikone.