
Ausreiten und -fahren
Mit dem Ausreiten oder Ausfahren wird nicht etwa eine Lektion des Dressursports bezeichnet, vielmehr wird eine Art des Reitens beschrieben. Denn das Ausreiten oder Ausfahren bezieht sich nicht auf den Turniersport sondern auf den täglichen Umgang mit dem Pferd. Unter dem Begriff Ausreiten versteht der Reiter, dass er mit dem Pferd spazieren geht. Beim Ausreiten wird das Pferd quasi spazieren geritten, also nicht an der Hand geführt. Hierbei kommt es nicht auf die Gymastizierung oder Arbeit an, denn das Pferd wie auch der Reiter sollen beim Ausreiten entspannen können. Zudem kann in Form eines Schrittausrittest die Kondition des Pferdes verbessert werden. Beim Ausfahren wird das Pferd vor der Kutsche spazieren geführt. Auch das Ausfahren dient eher dem Spaß als der täglichen Arbeit.
Der Ausritt - Reiten im Gelände
Das Ausreiten wird durch das Einhalten einfacher Regeln zum Vergnügen
Damit ein Ausritt sicher und problemlos abläuft müssen einige Dinge beachtet werden: Beim Ausreiten ist zunächst das entsprechende Equipment unabdingbar: Das Sattelzeug sollte regelmäßig auf seine Funktionalität hin überprüft werden. Brüchige Lederriemen und Schnallen, die nicht korrekt schließen müssen vor dem Ausreiten erneuert werden. Gut sitzende Gamaschen schützen die Pferdebeine beim Reiten im Gelände. Die Ausrüstung des Reiters sollte immer eine sichere Reitkappe mit einbeziehen. Außerdem darf im Gelände nur mit gültiger Ausreitplakette geritten werden. Diese Ausreitplakette kann beim zuständigen Amt angefordert werden. Der Ausritt beinhaltet, genau wie beim Reiten auf dem Sandplatz ausgiebige Schrittphasen zu Beginn des Rittes und bevor es wieder zum Stall zurück geht.
