
Piaffe
Die Piaffe ist eine Lektion des Dressursports. In der Piaffe muss das Pferd das höchste Maß an Versammlung besitzen, denn bei einer Piaffe muss das Pferd auf der Stelle traben. Dabei muss das diagonale Beinpaar immer gleichmäßig im Takt vorschwingen, sodass ein Moment der Schwebe entsteht. Die Hinterbeine müssen dabei viel Last aufnehmen, damit das Pferd bei der Piaffe nicht auf die Vorhand fällt. Die Piaffe gehört zu den schwierigsten Lektionen in der Dressur.
Heike Kemmer und ihr Pferd Riedinger beim Dressurreiten
Dressurreiterin Heike Kemmer stellt ihr Pferd Riedinger beim Reiten vor
Heike Kemmer stellt ihren 7 jährigen Wallach Riedinger bei der Arbeit vor. Mit vielen Zirkellinien und Handwechseln lässt sich das Pferd besser stellen und biegen. Der Piaffe begabte Bewegungskünstler hinterlässt schon in der Lösungsphase bei Schritt-Trab-Übergängen einen tollen Eindruck. Auf den gebogenen Zirkellinien versucht die Olympiasiegerin bei ständigen Handwechseln die Piaffe Passagen zu verfeinern, indem sie von Schritt-Trab-Übergängen zu Trab-Galopp-Übergängen wechselt. Nach einer gelungen Arbeitsphase, die nach der Lösungsphase folgt, tritt das Pferd in die Dehnungshaltung in der Entspannungsphase ein. Die sogenannte Dehnungshaltung wird jedoch auch während der Arbeit immer wieder eingenommen, um die Muskeln regelmäßig zu entspannen und Verkrampfungen zu vermeiden.
