
Dressurgerte
Die Dressurgerte wird vor allem im Dressursport dafür verwendet, die Hinterhandaktivität des Pferdes zu verbessern. Durch das Touchieren der Hinterbeine lernt das Pferd, die Hanken mehr zu beugen und unter den Schwerpunkt zu treten. Daraus folgt dann die Versammlung. Piaffen und Passagen werden durch das Touchieren erlernt. Hierfür ist eine Dressurgerte von Vorteil, denn es geht nicht darum das Pferd zu schlagen, sondern es ganz vorsichtig anzuticken um die Hinterbeine unter den Schwerpunkt zu bringen. Die Dressurgerte eignet sich deshalb, weil sie lang ist und ein dünnes elastisches Endstück besitzt.
Klaus Balkenhol: Vom Fohlen zum Grand Prix-Pferd 3.3
Responsible/Helen Langehanenberg: Passage-Training.
Grand Prix gehen heißt noch längst nicht, das Ziel erreicht zu haben. Dass der Weg das Ziel ist, zeigen die Aufnahmen von Helen Langehanenberg und Responsible, die immer noch an Kraft gewinnen müssen. Vor allem, um Passagen und Piaffen noch ausdrucksvoller reiten zu können. In der Handarbeit unterstützt Klaus Balkenhol die zierliche Reiterin und ihre mächtige Oldenburger Stute. Alles geschieht ohne Druck, das Pferd federt und schwingt im Rücken. Die Touchiergerte unterstützt von unten die vorsichtig einwirkende Reiterin.
