Dressur

Dressur

Das Dressurreiten ist neben dem Springreiten, der Vielseitigkeit oder zum Beispiel dem Westernreiten eine Disziplin des Pferdesports. Dabei wird die natürlich Veranlagung des Pferdes durch gymnastische Übungen wie Seitengänge oder Tempowechsel gefördert. Bei dem Dressurreiten soll das Pferd schon bei leichten Hilfen auf das Signal reagieren. Je kleiner die Hilfen, desto größer ist die Rittigkeit des Pferdes. Die Aufgaben in einer Dressurprüfung nennt man Lektionen. Diese findet man bis in die hohe Schule. Für jedes Pferd, welches leicht in der Dressur zu reiten sein soll, ist die Skala der Ausbildung maßgeblich. Das Ziel dieser Dressur Ausbildung ist, die Gymnastizierung und Sensibilisierung des Pferdes zu stärken und die Kraft, Beweglichkeit und Durchlässigkeit zu erhöhen. Auf dem Dressur Turnier besteht eine Dressuraufgabe aus einer bestimmten Anzahl von Lektionen, die in einer vorgegebenen Reihenfolge oder als selbstgestaltete Dressur Kür mit Musikbegleitung gezeigt werden.

FN-Richterseminar Ankum – Dressur-Richter auf höchstem Niveau

Dressurreiter und ihre Pferde werden von erfahrenen FN-Richtern beurteilt

Ein Dressurpferd wird natürlich nicht als Dressurpferd geboren. Die Abstammung sagt einiges über die Veranlagung eines Pferdes aus - ein Grand-Prix-Pferd jedoch muss jahrelang feinfühlig und sehr geduldig ausgebildet werden. Aus diesem Grund findet man beim Dressurreiten kaum ein Pferd, das viel jünger als 10 Jahre ist und in Grand-Prix-Prüfungen an den Start geht. Die bekanntesten FN-Richter, welche wir beim Grand-Prix Richterseminar in Ankum besucht haben, wissen, dass ein Pferd richtig ausgebildet und körperlich sowie seelisch in der Lage sein muss, alle Lektionen im Dressurreiten korrekt auszuführen, um in der Dressur erfolgreich zu sein. Zudem betonen die FN-Richter, dass die emotionale Bindung zwischen Mensch und Tier eine enorm wichtige Grundlage der Dressur-Ausbildung darstellt.