Barockreiten
Bis zum 18. Jahrhundert hatte das Ausbildungsziel eines Pferdes einen rein praktischen Charakter. Das Ziel war damals, schnelle, wendige und gehorsame Pferde zu züchten. Zu Zeiten des Krieges hing das Überleben im Kampf oftmals vom Pferd ab, daher waren die genannten Eigenschaften unabdingbar. Ein sofortiges Reagieren auf feinste Hilfengebung war ebenso überlebensnotwendig. Nach 1700 verlor das Kriegführen zu Pferd langsam an Bedeutung. Im ausgehenden Barock des 18. Jahrhunderts war die Reitkunst längst kein Kriegshandwerk mehr, sondern wandelte sich zum reinen Vergnügen des Adels. Reiten im Barock war feine Lebensart und ausschließlich dem Adel und Wohlstand vorbehalten. Dies die Geburtsstunde des Barockreiten.
Der CAVALLO Cup für Reiter und ihre Pferde: Barockreiten
Präsentation von Irene Raab-Hinrichs
Beim Cavallo Cup kann jeder antreten. Ob Freizeitreiter, Profi oder Amateuer, jeder kann sich hier mit anderen Reitern messen. Die Disziplinen sind frei wählbar und können auch gerne miteinander kombiniert werden, beim Cavallo Cup ist alles möglich. In diesem Video stellen wir euch eine Barockreiterin vor, die mit viel Herzblut ihre Pferde ausbildet und trainiert. Vertrauen, Gehorsam und Gleichgewicht sind die drei wichtigsten Voraussetzungen beim Barockreiten. Irene Raab-Hinrichs erzählt uns, wie sie zum Barockreiten gekommen ist, was die wichtigsten Grundelemente in dieser Disziplin sind und warum Vertrauen, Gehorsam und Gleichgewicht so wichtig für die klassische Reiterei sind.