Ausrüstung

Ausrüstung

Die Ausrüstung für das Pferd und für den Reiter hängt zum Großteil von der gewählten Reitweise ab. So unterscheidet sich zum Beispiel die Ausrüstung der Westernreiterei zu der Ausrüstung der klassischen Reiterei. Trotzdem gibt es eine Mindestausstattung, die jeder Reiter und jedes Pferd besitzen sollten. Zunächst befassen wir uns mit der Ausstattung des Reiters. Hier wäre als erstes der Helm zu nennen. Ein Helm ist in vielen Disziplinen Pflicht und muss aus Sicherheitsgründen getragen werden. Auch Reithosen oder Reitjeans gehören zur Reiterausrüstung. Neben dem Helm und den Reithosen sollte die Reiterausstattung unbedingt das passende Schuhwerk beinhalten. Reitstiefel oder Reitschuhe mit Chaps stehen hier zur Auswahl. Weitere Bestandteile der Reiterausrüstung sind: eine Gerte, ein Jackett und Handschuhe. Die Ausrüstung für das Pferd gestaltet sich sehr umfangreich. Ein Stallhalfter mit Führstrick darf auf keinen Fall fehlen. Des Weiteren sind folgende Dinge notwendig: eine Putzkiste mit entsprechendem Inhalt, einen Sattel mit Gurt, Steigbügelriemen und Steigbügel, eine Satteldecke, eine Trense, evtl. mit Reithalfter, Gebiss und Zügel und natürlich Decken, wie die Abschwitzdecke oder die Thermodecke. Dies sind zumindest die Grundbestandteile der Ausstattung. Je nach gerittener Disziplin und je nach eigenem Belieben lässt sich die Ausrüstung um ein Vielfaches ergänzen.

Reithelm kaufen - Was ist zu beachten?

Sicheres Reiten mit der richtigen Reitkappe

Sicherheit

Ohne Kappe, ohne mich

Sie darf bei keiner Ausrüstung zum Reiten fehlen, denn Reitkappen bieten Schutz für den wichtigsten Körperteil überhaupt, unseren Kopf und können somit unser Leben retten.
Auch wenn viel auf das Äußere wert gelegt wird, so müssen Kappen zunächst einmal sicher sein und die richtige Passform haben, damit sie uns den größtmöglichen Schutz bieten können. Erst am Ende wenn diese Kriterien erfüllt sind lässt sich auch auf das Design achten.

Die Zwei Kappenarten

Reitkappen oder auch Helme lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. Zum einen Die Verstellbaren Helme, bei denen die Passform über ein Rädchen am Hinterkopf etwas nach justieren lässt. Zum anderen die klassische Form, welche aufgrund ihrer fixen Bauweise für erwachsene Reiter geeignet sind, da diese sich am Kopf nicht mehr verändern.
Damit die Kappe sich trotz fixer Bauweise optimal an den Kopf anpassen kann, ist sie am Rand durchgehend mit Schaumstoff ausgepolstert. Beide Kappengruppen besitzen ein bewegliches Schirmchen, welches als Knautschzone wirkt, um Nasenbeinbrüchen zu verhindern.

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft

Jeder Mensch hat eine andere Kopfform, darum sollten sie beim Ausprobieren von Kappen auf einige Dinge achten. Wenn die Kappe erst gar nicht über den Kopf passt so ist sie zu klein, dies gilt auch für den Fall, wenn das Ohr nicht in das Dreieck des Schutzgurtes passt. Denn das Ohr muss genau in der Mitte des Schutzgurtes liegen. Wenn die Kappe zu viel Spielraum hat, also zu viel hin und her rutschen kann ist sie zu groß. Besonders gefährlich dabei ist, dass eine schief sitzende Kappe bei einem Sturz mehr Schaden anrichten kann, als ein Sturz ohne Kappe.
Noch ein kleiner Tipp, beachtet werden sollte auch die ausreichende Belüftung, da der Mensch rund 30 % der Körper wärme über den Kopf verliert und so kann unangenehmes Schwitzen vermieden werden.
Wenn Sie diese Dinge berücksichtigen und sich etwas Zeit bei der Auswahl lassen, finden sie bestimmt den perfekt Sitzenden Helm auch in einem Design, dass Ihnen gefällt.